|
Diese Technik ermöglicht es, Gase – beispielsweise Sauerstoff – im Grundwasser direkt in Lösung zu bringen. Der Sauerstoff geht dabei ohne Blasenbildung in Lösung und erreicht dabei im Eingabebrunnen Konzentrationen von mindestens 40 mg/l. In Abhängigkeit von der Aquifermächtigkeit können auch Konzentrationen von mehr als 100 mg/l erzielt werden. Diese Konzentration liegt im gesamten Aquiferbereich oberhalb der iSOC-Einheit im Brunnenbereich vor.
Der Sauerstoff strömt mit dem Grundwasser ab, wobei sich der sauerstoffhaltigere Bereich im Grundwasser – bei abnehmender Konzentration durch Verdünnung – verbreitert.
Dadurch wird das sauerstoffarme oder –freie Milieu, das in vielen BTEX-Schäden im Schadenbereich sowie der Fahne herrschen kann, beseitigt. Mikroben, die unter aeroben Bedingungen Schadstoffe abbauen, finden optimierte Lebensbedingungen und ihre Aktivität wird stimuliert.
Da das System aus einer handelsüblichen Druckgasflasche, einem Druckminderer, der iSOC-Einheit und einer verbindenden Kunststoffleitung besteht, kann es beinahe überall ohne Probleme eingesetzt werden. Das nebenstehende Photo zeigt den Einbau des kompletten Systems in einer 40 x 40 cm messenden Brunnenstube. Der erforderliche Brunnendurchmesser beträgt 2“ (50 mm). Die Sauerstoffkosten pro Jahr betragen ca. 250 € (incl. Flaschenmiete). Abbaubare Schadstoffe sind: Benzin, BTEX, Naphthalin, Vinylchlorid, Vinylchlorid + cDCE, BTEX + MTBE. Neben den sehr überschaubaren Betriebskosten ist die einfache Handhabung ein wesentlicher Vorteil dieser Technologie. Ferner sind Infrastrukturen, wie Energieversorgung, Kommunikationskabel und wasserzu- und abführende Rohrleitungen bei der Anwendung der iSOC-Technologie nicht erforderlich.
Weitere Informationen können Sie auch einsehen unter www.isocinfo.com
Grundwasserförder- und Probenahmepumpen Produktrückgewinnung & Skimmersysteme iSOC - in situ submerged oxygen curtain Kompaktstripanlagen (Shallow Tray)
|